Allgemein, Drama/Thriller, SyFy

Tenet

Es beginnt mit einem spektakulären Terroranschlag in einem Opernhaus. Der Portagonist (John David Washington) ist auf der Seite der Guten und weigert sich sogar unter der Folter seine Gefährten zu verraten. Daraufhin wird er auserwählt den dritten Weltkrieg zu verhindern und eine unbekannte Bedrohung aus der Zukunft auszuschalten. Außer einem Codewort – „Tenet“ – hat der Protagonist kaum Informationen. Von einer Wissenschaftlerin erfährt er, dass immer mehr Gegenstände aus der Zukunft in die Gegenwart kommen (invertiert werden), sich also in der Zeit rückwärts bewegen. Der Protangonist lässt seine Kontakte spielen und kommt über einen indischen Umweg auf den Namen des russichen Milliardärs Andrei Sator. Über dessen Frau Kat (Elizabeth Debicki) will er an ihn herankommen. Sie hasst ihren Mann und will ihn verlassen, hat aber Angst den gemeinsamen Sohn zu verlieren. Wüste Schlägereien, wilde Verfolgungsjagden und heiße Kampfszenen wechseln sich ab. Dabei werden die Sehgewohnheiten strapaziert, da sich die Personen teilweise rückwärts bewegen. Ob die Welt am Ende gerettet werden kann?

Für Freunde des gepflegten Actionfilms ein „must see“. Natürlich darf man sich nicht mit Logik aufhalten, aber wer braucht das in diesem Genre schon. Die Idee mit den sich rückwärtsbewegenden Menschen, Fahrzeugen etc. war für mich überzogen. Gerade bei den Verfolgungsjagden und Schlägereien auch schwer nachzuvollziehen. Der Showdown am Ende ist natürlich großes Actionkino. Alles in allem 150 abwechslungsreiche Minuten.

Bewertung: ****

Kinostart: 26.08.2020 FSK: 12 Jahre Regie: Christopher Nolan