Lokführer Nurlan (Miki Manojlovic) lebt in einem abgelegenen Dorf in den Bergen Aserbaidschans. Jeden Tag steuert er seine Lok durch einen Vorort der Stadt. Hier stehen die Schienen so dicht an den Häusern, dass Wäscheleinen darüber gespannt werden und die Bewohner die Schienen nutzen, um hier Tische und Stühle aufzustellen, um Tee zu trinken und Schach zu spielen. Ein kleiner Junge, der in einem Teehaus arbeitet, warnt die Bewohner mit einer Trillerpfeife vor der nahenden Lok. Trotzdem verfangen sich immer wieder Wäschestücke in der Lokomotive. An seinem letzten Arbeitstag erhält Lokführer Nurlan einen Orden und eine Angel als Abschiedsgeschenk. Auch an diesem Tag wird ein Wäschestück, ein BH, nicht rechtzeitig entfernt und verfängt sich in seiner Lok. Nurlan macht sich auf die Suche nach der Besitzerin des BH`s und begegnet dabei den unterschiedlichsten Frauen, ohne jedoch die Eigentümerin des Wäschestücks zu finden. Mit seiner Suche macht er sich jedoch bei den männlichen Stadtbewohnern unbeliebt. Er wird verfolgt, verprügelt und auf die Gleise gefesselt. Der kleine Junge rettet ihn vor dem herannahenden Zug und …..
Ein Film ganz ohne Worte (!). Die Handlung ist damit naturgemäß eher überschaubar. Der Film plätschert ohne Höhepunkte dahin. Die Frage, ob er die Besitzerin des BH`s noch findet ist nicht gerade spannend. Wer mal etwas völlig anderes sehen will kann reingehen. Bitte aber keinen Film im Stile von „The Artist“ erwarten. Mit einem Oscar wird es hier bestimmt nichts und die Zuschauerzahl wird sehr bescheiden sein.
Bewertung: *
FSK: 6 Jahre Filmstart: 07.03.2019 Regie: Veit Helmer
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