Salvador Mallo (Antonio Banderas) ist ein berühmter spanischer Filmemacher. Er stammt aus einfachen Verhältnissen. Seine Mutter (Penélope Cruz) unterstützt den intelligenten Jungen und verschafft ihm ein Stipendium auf einem Priesterseminar. Als alter, von diversen Krankheiten gezeichneter Mann isoliert er sich zunehmend von seiner Umgebung. In Rückblenden wird sein Leben erzählt, die Begegnung mit Federico (Leonardo Sbaraglia), mit dem er eine intensive Beziehung hatte und die sein weiteres Leben stark beeinflusste. Da ein alter Erfolgsfilm von ihm im Rahmen einer Retrospektive gezeigt werden soll macht sich Salvador auf, seinen damaligen Hauptdarsteller, einen alten Freund aufzusuchen, mit dem er sich bei diesem Film zerstritt und mit dem er 30 Jahre nicht mehr gesprochen hatte. Durch diesen Freund kommt er in Kontakt mit Heroin, um seine Schmerzen zu betäuben.
Ein Film der leisen Töne mit Tiefgang. Die ärmlichen Verhältnisse, in denen Salvador aufwuchs, werden eindringlich geschildert. Beim Anschauen überkommt den Betrachter ein Gefühl von Wehmut. Man leidet mit Salvador, wünscht ihm, dass er seine Krise überwindet und neuen Lebensmut findet.
Bewertung: ****
FSK: 6 Jahre Kinostart: 25.07.2019 Regie: Pedro Almodovar
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