Allgemein, Komödie

Vorhang auf für Cyrano

Ende des 19 Jahrhunderts in Paris. Wieder ist ein Theaterstück des jungen Autors Edmond Rostand (Thomas Solivérès) beim Publikum durchgefallen. Um Frau und Kind zu ernähren und die Miete bezahlen zu können braucht er dringend eine neue Idee. Zwei Jahre hat er eine Schreibblockade bis ihn eine Freundin an den bekannten Schauspieler Constant Coquelin (Olivier Gourmet) empfiehlt, der gerade ein neues Stück sucht. Rostand kann ihn von einer Idee überzeugen und Coquelin willigt ein, das noch ungeschriebene Stück aufzuführen, natürlich mit ihm selbst in der Hauptrolle. Rostand braucht dringend eine Inspiration, da er momentan nicht mehr als den Titel „Cyrano de Bergerac“ und die Idee über einen Schriftsteller mit großer Nase zu schreiben hat. Dank seines Freundes, der unglücklich verliebt ist und für den er Liebesbriefe an seine Angebetete verfasst und eines schwarzen Kaffeehausbesitzers, der ihn motiviert weiter zu schreiben, gelingt es ihm unter großem Zeitdruck einen Akt nach dem anderen zu Papier zu bringen. Die Proben beginn obwohl das Stück noch nicht fertig ist und zahlreiche Probleme mit Geldgebern und Schauspielern müssen überwunden werden, bevor Frankreichs erfolgreichstes Theaterstück aufgeführt werden kann und zu einem gigantischen Erfolg wird.

Für Freunde des franzöischen Films empfehlenswert. Ein gelungenes Bild der Belle Epoche mit ausgezeichneten Schauspielern, allerdings doch mit Längen und nicht immer mit dem Schwung, den man von einer Komödie erwartet.

Bewertung: ***

FSK: 0 Jahre Kinostart: 21.03.2019 Regie: Alexis Michalik